Implantatwechsel Zürich - Grösse und Form müssen stimmen

Fachbegriff: Implantatruptur / Ziel: Beseitigung der Kapselfibrose, Verschönerung der Brust

Heute gilt eine lebenslange Garantie für Implantate. Dennoch gibt es Gründe für einen Implantatwechsel: Durch den natürlichen Alterungsprozess verändert sich die Brust und passt eventuell nicht mehr zum eingesetzten Implantat. Oder Ihr Empfinden für Ästhetik hat sich verändert, so dass die Grösse des Implantats nicht mehr Ihren Vorstellungen entspricht.

Dabei muss jede Patientin individuell betrachtet werden: Was sind die Beweggründe für den Wunsch nach einem Implantatwechsel? Ist Ihr Anliegen auch aus medizinischer Sicht machbar? Wir nehmen uns viel Zeit für Sie und zeigen Ihnen in unserem ACREDIS Spezialzentrum für Brust und Bodycontouring Zürich das Für und Wider einer Behandlung auf – so dass Sie in Ruhe entscheiden können.

Mit diesen Kriterien stellen wir sicher, dass Sie in guten Händen sind:

  • Behandlung ausschliesslich durch einen geprüften Spezialisten für Implantatwechsel
  • Eingehende Analyse und individuelle ärztliche Beratung
  • Ausführliche Aufklärung über die Methoden und Risiken
  • Dokumentation der gemeinsam getroffenen Entscheidungen
  • Verwendung ausschliesslich geprüfter Materialien
  • Vertrauensvolles Arzt/Patientenverhältnis

Im Beratungsgespräch können Sie unverbindlich alle Ihre Fragen klären und sich über die individuelle Machbarkeit und Methodenwahl sowie die Kosten informieren. Zudem kann Ihnen der Arzt bei Bedarf Vorher-Nachher-Fotos von Patientinnen mit ähnlichem Behandlungswunsch vorlegen.

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Frau, die lässig im Schneidersitz auf dem Sofa sitzt
  • Implantatwechsel – Methoden

    Im Laufe des Lebens verändert sich Ihr Körper, auch persönliche Vorlieben sind vielleicht andere als noch vor wenigen Jahren. So kann es sein, dass die bei der Brustvergrößerung eingesetzten Implantate in Größe oder Form heute nicht mehr zu Ihnen passen. Dann sollten Sie über einen Implantatwechsel nachdenken.

    Dieser kann leider auch aufgrund gesundheitlicher Probleme notwendig werden. In beiden Fällen gilt: Ein Spezialist wird Sie umfassend über Ihre Möglichkeiten und Risiken aufklären. So erfahren Sie, ob Ihre Wünsche realisierbar sind und welche neuen Implantate für Sie in Frage kommen.

    Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die Methoden des Implantatwechsels:

  • Der Implantatwechsel aus ästhetischen Gründen

    Sie wünschen sich größere oder kleinere Implantate oder sind mit der Form Ihrer Brüste nicht mehr zufrieden? Ihr Arzt wird Sie über eine mögliche Anpassung der Implantate aufklären.

    Der Implantatwechsel wird, wie die Brustvergrösserung, in Vollnarkose durchgeführt. Dabei wird das Implantat, das Sie gerade tragen, in der Regel auf dem selben Wege entnommen, auf dem es eingesetzt wurde (durch den Brustwarzenhof, über die Brustumschlagfalte oder über die Achselhöhle).

    Je nach Zustand Ihres Gewebes wird das neue Implantat unter dem Brustmuskel (subpektoral) oder über dem Brustmuskel (epipektoral) eingesetzt. Die beste Lage kann der Arzt erst nach der Untersuchung gemeinsam mit Ihnen festlegen. Zudem muss vor der OP die Form der neuen Implantate (anatomisch/tropfenförmig oder rund/halbkugelförmig) bestimmt werden.

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  • Der Implantatwechsel aus medizinischen Gründen / Kapselfibrose

    Eine Kapselfibrose ist der häufigste Grund für einen Implantatwechsel aus medizinischen Gründen. In diesem Falle muss nicht nur das Implantat entnommen werden, sondern auch das Kapselgewebe rundherum. So kann die Empfindsamkeit und Formbarkeit der Brust nach dem Implantatwechsel verbessert werden.

    Das Implantat, das Sie gerade tragen, wird in der Regel auf dem selben Wege entnommen, auf dem es eingesetzt wurde (durch den Brustwarzenhof, über die Brustumschlagfalte oder über die Achselhöhle).

    Je nach Zustand Ihres Gewebes wird das neue Implantat unter dem Brustmuskel (subpektoral) oder über dem Brustmuskel (epipektoral) eingesetzt. Die beste Lage kann der Arzt erst nach der Untersuchung gemeinsam mit Ihnen festlegen. Zudem muss vor der OP die Form der neuen Implantate (anatomisch/tropfenförmig oder rund/halbkugelförmig) bestimmt werden.

    Der Implantatwechsel wird, wie die Brustvergrösserung, in Vollnarkose durchgeführt.

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  • Implantatlegung unter dem Brustmuskel (subpektoral)

    Der Vorteil der subpektoralen Lage ist, dass das Implantat vollkommen durch den Brustmuskel verdeckt wird. Jedoch dauert der Heilungsprozess bei dieser Methode oft länger, denn sie ist aufwendiger als die Implantatlegung über dem Brustmuskel.

    Vorteile dieser Methode:

    • Geringe Gefahr der Kapselfibrose
    • Das Implantat ist kaum sicht- und fühlbar
    • Das Ergebnis ist optisch sehr natürlich

    Nachteile dieser Methode:

    • Schmerzen und verlängerter Heilungsprozess, da der gelöste Muskel erst wieder anwachsen muss

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  • Implantatlegung über dem Brustmuskel (epipektoral)

    Das Implantat kann über den Brustmuskel gelegt werden, wenn genügend eigenes Brustdrüsengewebe vorhanden ist, denn in diesem Falle ist es von aussen nicht sichtbar.

    Vorteile dieser Methode:

    • Weniger aufwendige Behandlung und geringere Schmerzen, da der Brustmuskel nicht abgelöst wird

    Nachteile dieser Methode:

    • Das Implantat ist stärker sicht- und fühlbar
    • Es besteht ein höheres Risiko einer Kapselfibrose

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  • Qualitativ hochwertige Implantate

    Die im Spezialzentrum für Brust- und Bodycontouring in Zürich verwendeten Implantate haben eine Oberfläche, die das Risiko einer Kapselfibrose minimiert. Alle verwendeten Implantate sind von geprüfter Qualität und entsprechen europäischen Standards. Jedes der von uns verwendeten Implantate ist mehrwändig, gefüllt mit Silikongel oder Kochsalzlösung und besitzt stabile, auslaufsichere Silikonhüllen. Als Kennung hierfür gilt die Kennnummer CE plus vierstelligem Zahlencode auf dem Produkt. Ihr Arzt klärt Sie gerne über die Qualität unserer Implantate auf.

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Implantatwechsel im Überblick

Fachbegriff Implantatwechsel (Implantatruptur)
Ziel Beseitigung der Kapselfibrose, Verschönerung der Brust
Dauer ca. 1 bis 2 Stunden
Narkose Vollnarkose, in Ausnahmefällen örtliche Betäubung
Klinikaufenthalt Ambulant oder stationär
Nachbehandlung
  • Verband 1 - 5 Tage
  • Spezial-BH für 2 bis 3 Wochen Tag und Nacht
  • 2 bis 3 Nachkontrollen
Nach der Operation
  • Duschen nach Verbandentfernung
  • Fadenentfernung nach 8 - 10 Tagen
  • Leichte Bewegung nach 4 Wochen, Sport (Tennis, Schwimmen, Joggen, Reiten) erst nach 3 Monaten (mit Spezial-BH)
  • Sonneneinstrahlung und Saunabesuche nach 6 Monaten
Schmerzen Mittel bis stark
Narben Wenig sichtbare Narben (abhängig von der Schnittmethode)
Gesellschafts- und Arbeitsfähigkeit Nach 4 bis 7 Tagen
Haltbarkeit
  • ca. 10 bis 15 Jahre
  • Im Falle von Komplikationen und altersbedingten Veränderungen erneuter Austausch der Implantate
Risiken
  • Gewebeverhärtungen (Kapselfibrose)
  • Sensibilitätsstörungen
  • Asymmetrie
  • Verrutschen der Implantate
  • Eingeschränkte Stillfähigkeit (bei Zugang durch Brustwarze)
  • Allgemeine OP-Risiken
Nebenwirkungen
  • Fremdkörpergefühl
  • Wundschmerz
  • Schwellungen
  • Blutergüsse
Endgültiges OP-Ergebnis sichtbar Nach 4 bis 6 Monaten

Die Risiken eines Implantatwechsels

Ästhetik

Sicher sind Ihnen die ästhetischen Risiken eines Implantatwechsels vom Aufklärungsgespräch zu Ihrer Brustvergrösserung bekannt. Auch bei dieser OP besteht das Risiko eines asymmetrischen Ergebnisses sowie unschöner Narben.

Implantat

Das Implantat kann verrutschen, wenn Sie sich zu stark bewegen, die vom Arzt geformte Implantattasche zu gross ist oder der Körper eine zu feine Kapsel um das Implantat bildet. Deshalb ist es wichtig, dass Sie nach der Operation die Ruhephase einhalten.

Gewebe

Leider kann es auch nach einem Implantatwechsel zu unangenehmen Gewebeverhärtungen, also einer Kapselfibrose kommen. Außerdem sind Sensibilitätsstörungen im Bereich der Brustwarze und der Narben möglich, diese kommen allerdings selten vor.

Allgemeine OP-Risiken

Wie bei jeder Operation müssen auch bei einem Implantatwechsel allgemeine OP-Risiken beachtet werden. Dazu zählen unter anderem (Nach-)Blutungen, Schwellungen, Störung der Wundheilung, Blutergüsse, Infektionen und die Gefahr eines Blutgerinnsels (Thrombose) bis zum Verschluss eines Blutgefässes (Embolie). Schwerwiegende Komplikationen mit bleibenden Schäden sind sehr selten.

Mögliche Nebenwirkungen nach einem Implantatwechsel

Schwellungen und Blutergüsse sind normale Nebeneffekte des Implantatwechsels, die nach ungefähr zwei Monaten nicht mehr zu sehen sind. Wundschmerzen lassen in der Regel innerhalb weniger Tage nach. Vor allem bei einer submuskulären Platzierung der Implantate unter dem Brustmuskel sind in den ersten Tagen Schmerzen in der Brust möglich. Ein Muskelkater-ähnliches Spannungsgefühl kann einige Wochen anhalten.

Der Implantatwechsel – was Sie davor und danach beachten sollten

Vor Ihrem Implantatwechsel sollten Sie sich mit Ihrem Arzt ausführlich über zu beachtende Verhaltensregeln im Rahmen der Behandlung unterhalten. Bitte beachten Sie die Hinweise Ihres Arztes, damit alles optimal verlaufen kann.

Vor dem Implantatwechsel

Vor dem Implantatwechsel sollten Sie blutgerinnungshemmende Medikamente wie Aspirin oder Marcumar absetzen. Bitte teilen Sie Ihrem Arzt alle Medikamente mit, die Sie regelmässig einnehmen.

Nach dem Implantatwechsel

Für den Implantatwechsel sollten Sie mindestens eine Übernachtung in der Klinik einplanen, denn diese OP wird in der Regel stationär durchgeführt. Auch wenn Sie wieder zu Hause sind, sollten Sie in den ersten drei Wochen nach der Operation darauf achten, ausschliesslich auf dem Rücken zu schlafen. Erst danach sind die Implantate so belastbar, dass Sie auch in anderen Positionen liegen können. Am Tag nach der OP werden in der Klinik die Drainagen entfernt, gleichzeitig oder einen weiteren Tag später der Verband. Er wird durch einen speziell angepassten BH ersetzt, den Sie für etwa zwei bis drei Wochen tragen. Nach acht bis zehn Tagen werden die Fäden gezogen. Die Narben sollten Sie ab der dritten Woche nach der OP mit einer speziellen Salbe pflegen. Bitte verzichten Sie drei Monate lang auf Sport und vermeiden Sie für sechs Wochen allgemeine körperliche Anstrengung. Sauna- und Solarium-Besuche sowie direkte Sonneneinstrahlung sind nach sechs Monaten wieder erlaubt. Ideal wäre, wenn Sie sich etwa eine Woche Urlaub nehmen könnten, damit Sie etwas Ruhe haben und der Körper sich erholen kann. Zudem ist es ratsam, jedes Jahr einen Kontrolltermin beim Arzt zu vereinbaren, um eventuelle Komplikationen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Das OP-Ergebnis kann frühestens nach vier bis sechs Monaten korrekt beurteilt werden.

Die Kosten eines Implantatwechsel

Jeder Mensch ist unterschiedlich. So wie die Behandlungsmöglichkeiten individuell variieren, kann man vorab keine seriöse genaue Preisangabe machen. In etwa sollten Sie für einen Implantatwechsel CHF 14.000 einplanen.

Individuelle Behandlungskosten

Sie möchten gerne Ihre individuellen Behandlungskosten erfahren? Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Sie erreichen uns unter der Telefonnummer +41 (0)44 53 23 570. Alternativ erreichen Sie unsere Patientenberaterinnen über das Online-Formular. Wir freuen uns auf Sie!

Angebot

Spezialisten für Implantatwechsel in Zürich

Sie möchten Ihre Implantate austauschen lassen? Genau wie bei Ihrer ersten Operation kommt es auch bei dieser auf das Können des behandelnden Arztes an. Nur überdurchschnittlich viel Erfahrung, regelmässige Fortbildung und hohe Patientenzufriedenheit sichern ein optimales Ergebnis. Unsere ACREDIS Qualitäts- und Spezialistengarantie fasst all diese Kriterien zusammen – für Ihre Sicherheit.

Portrait: Dr. med. Christophe Christ

Dr. med. Christophe Christ

Standort: Zürich - Utoquai
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Dr. med. Enrique Steiger

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Wir bemühen uns, Ihnen hochwertige und aktuelle Informationen zur Verfügung zu stellen. Dennoch können diese nie das persönliche Gespräch mit dem Spezialisten ersetzen. Dieser kann nach einer Untersuchung individuelle Lösungsmöglichkeiten aufzeigen und alle Fragen mit Ihnen klären – in Ruhe und unter vier Augen.

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HINWEIS
Diese Operationsinformationen beinhalten medizinisches Grundlagenwissen. Sie dienen der Vorbereitung auf das Arztgespräch, ersetzen jedoch in keiner Weise das individuelle Aufklärungsgespräch durch den behandelnden Arzt. Lassen Sie sich Operationsmethode, sowie Risiken und Nebenwirkungen genau und auf Ihren persönlichen Fall bezogen erklären.